Zurück in die Zukunft – Diese Technik gibt’s wirklich

Videoanrufe auf dem Flat Screen waren 1989 Science-Fiction, heute gibt es selbst das Hoverboard als Prototypen.

Videoanrufe auf dem Flat Screen waren 1989 Science-Fiction, heute gibt es selbst das Hoverboard als Prototypen. (Quelle: Screenshot: youtube.com/Movieclips)

1985 gestartet, landet Marty McFly im Film am 21. Oktober 2015 in der Zukunft. Diese Visionen sind inzwischen real oder in der Entwicklung.

Fans auf der ganzen Welt fiebern dem 21. Oktober 2015 entgegen, der Grund: Im Science Fiction-Film „Zurück in die Zukunft II“ von 1989 reist Marty McFly in die Zukunft und landet um 16:29 Uhr Ortszeit im utopischen Hill Valley. Dort trägt er selbstschnürende Schuhe, wird von einem Hai-Hologramm gefressen und nutzt das Hoverboard als Verkehrsmittel. Toyota USA veröffentlicht zum Event ein Video, in dem die Schauspieler Christopher Lloyd und Michael J. Fox über die Errungenschaften des 21. Jahrhunderts sprechen. Welche Visionen sind im echten Jahr 2015 Realität?

Zurück in die Zukunft: Wenn aus Science Fiction Realität wird

Fünf Zukunftsforscher wurden für die Visionen in „Zurück in die Zukunft II“ engagiert; einige davon treffen genau ins Schwarze.

Videotelefonie und Flat Screens – längst normal

Im Film erfährt Marty aus der Zukunft per Videoanruf auf dem Flat Screen von seiner Kündigung. Echtzeitanrufe in HD Qualität waren 1989 noch Science-Fiction – mit Skype, Face Time und Google Hangout ist die Technik seit Jahren verfügbar.

Hologramme sind fast in der Gegenwart angekommen

Im Film läuft Marty am „Holomax Theater“ vorbei, wo „Der Weiße Hai 19“ gerade Premiere feiert und in diesem Moment schnappt ein 3D-Hai-Hologramm nach ihm. Moderne 3D-Filme kommen der Vision recht nahe, doch ihren größten Auftritt feierte die Hologrammtechnik 2012: Die Rap-Legende 2Pac stand als Hologramm auf dem Coachella Festival auf der Bühne.

Das Hoverboard: Zwischen Fiktion und Realität

Das Hoverboard gehört zu den futuristischen Highlights im Film; erste Prototypen gibt es seit 2014. Sie basieren auf dem Magnetschwebebahn-Prinzip und funktionieren nur auf einem entsprechenden Untergrund. Hendo Hover integriert unter dem Brett vier Magnetfelder und schwebt etwa zweieinhalb Zentimeter über dem Boden – schon ziemlich cool.

Auch der Automobilhersteller Lexus hat ein Modell entwickelt, das abstoßende Magnetkräfte nutzt.

Hoverboards wie im Film wird es jedoch vorerst nicht geben. Gravitation lässt sich weder abschirmen noch umkehren. Bisher wurde keine Kraft gefunden, die Masse abstoßen kann. Das Institut für Gravitationsforschung der Göde-Stiftung hat einen Preis über eine Million Euro für die erste Person ausgeschrieben, die in einem Experiment die Schwerkraft überwindet.

Schuhe mit automatischen Verschluss: Nike will liefern

Schuhe schüren? Nie wieder! Marty McFly trägt im Film die „MAG Sneaker“ von NIKE mit bunten Leuchten und automatischem Verschluss. Der Nike-Designer Tinker Hatfield entwarf den Originalschuh und kündigte die marktreife Version für dieses Jahr an.

Ausblick: Noch kann die Realität nicht mithalten

Das Jahr 2015 ist leider nicht ganz so cool, wie im Film prophezeit – Drohnen zum Beispiel fehlen da als Thema. Auch hat damals keiner geahnt, dass heute Menschen Richtung Boden auf ihre Smartphones starren, während sie über die Straße laufen. Fliegende Autos und Kleidung, die sich automatisch der Körpergröße anpasst, gibt es immer noch nicht. Der „Hydrator“, der einen kleinen Rohling in leckere Pizza verwandeln kann, ist zwar noch nicht erfunden, dafür gibt es aber erste 3D-Foodprinter, wie beispielsweise den Foodini.

Und mit der Microsoft HoloLens bringt Microsoft demnächst Hologramme zum Interagieren ins Wohnzimmer und Büro.

Es geht also spannend weiter!


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