Überwachungskameras: Augen die niemals ruhen

überwachungskamera

Hallo liebe Blogleser,

ich wünsche es wirklich niemandem. Aber stellt Euch vor, bei Euch wird eingebrochen und Ihr habt keinen Anhaltspunkt der zum Täter führt und keine Möglichkeit, Euer Hab und Gut zurückzubekommen. Eine furchtbare Situation. Und wer sagt Euch, dass der Täter nicht zurückkehren wird? In so einem Fall macht sich die Investition in kluge Videotechnik bezahlt, denn klare Bilder identifizieren die Täter zuverlässiger als jeder Zeuge. Und schon die Installation von Überwachungstechnik kann auf Diebe abschreckend wirken.

In der Regel sind Überwachungskameras kostengünstig und leicht zu installieren, aber oft wird der Aufwand für die technische Ausrüstung überschätzt. Kleine Büros oder Ladengeschäfte kommen im Durchschnitt mit ein bis vier Überwachungskameras aus. Mehr braucht es nicht, wenn die Positionierung der zur Verfügung stehenden Kamera/s strategisch günstig gewählt ist. In einem Supermarkt wären beispielsweise der Kassenbereich, der Verkaufsraum und das Lager sinnvolle Kamera-Positionen, zu Hause wahrscheinlich der Eingangsbereich und der Hintereingang auf Terrasse oder Balkon.

Auflösung von Videokameras

Achtet bei den Kameras grundsätzlich auf eine hohe Auflösung. Die Hersteller geben diese oft in Pixel oder in “TV-Linien” (TVL) an. Ermittelt wird dieser Wert mit einem Testbildverfahren: In horizontaler Richtung werden senkrechte weiße und schwarze Linien eingeblendet, deren Abstand und Breite kontinuierlich abnimmt. Die maximale Auflösung der Kamera wird dort festgelegt, wo die Linien gerade noch als einzelne Objekte (nicht als Flächen) wahrgenommen werden. TVL gibt die Anzahl der maximal noch gut erkennbaren horizontalen Linien an. So bietet z.B. eine HD-DVD eine Bildauflösung von max. 1.280 x 720 Pixeln, also 720 TVL. Bei Überwachungskameras sprechen alle Werte von über 500 TVL für eine besonders gute Bildqualität.

Desweiteren solltet Ihr für Euer Überwachungssystem wissen…

  • Wie groß ist die Fläche, welche von der Kamera überwacht werden soll?
  • Sollte ein Zoomobjektiv verbaut sein?
    Überwachungskameras mit Zoom decken einerseits große Raumbereiche ab und können andererseits im Falle von Verdachtsmomenten scharfe Detailaufnahmen liefern.
  • Ist eine Nachtsichtfunktion empfehlenswert?
    Für optimale Aufnahmen in der Nacht sorgen Überwachungskameras mit integrierten IR-LEDs. Eine lichtstarke Optik verspricht auch bei Dunkelheit gute Aufnahmen.
  • Ist ein speziell gedichtetes oder gegen Vandalismus gesichertes Gehäuse notwendig?
    Überwachungskameras mit besonders abgedichteten Gehäusen trotzen zum Beispiel Hitze, Kälte und Wasser in Außenbereichen.
  • Was muss der Digitalrecorder leisten können?
    Zur Datensicherung bieten sich prinzipiell schnelle Digitalrecorder an, die die Aufnahmen auf einer Festplatte sichern. Die hochwertigen Modelle erlauben den Anschluss mehrerer Überwachungskameras (bis zu 16 Kameras) und bieten so Reserven für eine Systemerweiterung.

Empfehlenswert sind besonders Festplattenspeicher, die moderne Kompressionsverfahren wie z. B. Digitus DN-161550 und eingebaute Bewegungssensoren optimal ausnutzen und die speichereffektive Nutzung dadurch vervollständigen. So werden nur dann Aufnahmen gespeichert, wenn das Gerät eine Person im Kamerabereich erkennt. Einige Modelle kombinieren den Digitalrecorder mit einem Überwachungsmonitor, der zur Livekontrolle der Bilder in Verdachtsmomenten genutzt werden kann.

Fazit:
Ich kann Euch die Anschaffung der Systeme empfehlen. Für fast alle Raum- und Lichtverhältnisse bieten die Hersteller passende Kameras an, wie mit Zoomobjektiven und Nachtsichtfunktion die es sogar exklusiv nur bei uns gibt. Nähere Infos zum Thema Überwachungskameras, findet ihr auf unseren Beratungs-Seiten.

Reiner Schirm,
Einkauf Sicherheitstechnik (DE)