Trainingsgerät für multiple Therapieanwendungen

Trainingsgerät für multiple Therapieanwendungen

Wir von Conrad Electronic erfreuen uns stets an neuen innovativen Ideen und Projekten. Diese Freude möchten wir natürlich mit euch teilen und präsentieren euch aus diesem Grund nun ein weiteres originelles Projekt, das von Conrad unterstützt wurde.

Der folgende Text über die Entwicklung von einem Trainingsgerät für multiple Therapieanwendungen stammt von einer Schülergruppe der HTL Mistelbach.

Entstehung des Projekts

Das Kurzentrum Bad Pirawarth war auf der Suche nach einem Trainingsgerät, mit dem das Treppensteigen simuliert werden kann. Bei diesem Therapiegerät sollten die Stufenhöhe und die Geschwindigkeit variierbar sein. Neben den gewünschten Trainingsfunktionen sollte das Gerät auch Motivationseffekte für den Patienten bieten. Nach Vorstellung des Projekts durch unseren Diplomarbeitsbetreuer Dr. DI. Markus Würzl beschlossen wir, Danijel Jasarevic, Benjamin Ladining und Christian Rambauske, uns der Herausforderung zu stellen.

Projektziel

Das Grundlegende Ziel dieser Diplomarbeit war es, einen funktionierenden Prototyp zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Zukünftige Diplomanden sollen das Modell dann in ihren Arbeiten weiter ausbauen. Unser persönliches Ziel war die Realisierung des Prototypen sowie die Integration eines Motivationseffekts. Für den Motivationseffekt wollten wir die Induzierte Spannung der Motoren (im Stepper Modus) nutzen, um den Pegel eines Musiksignales zu steuern. Je nach Geschwindigkeit sollte die Musik lauter oder leiser sein. Aufgrund mangelnder Zeit scheiterten wir jedoch leider an der mechanischen Lösungsfindung zur Entkopplung der Motoren.

Ergebnisse

Als Ergebnis können wir einen funktionsfähigen Prototyp präsentieren, welcher in zukünftigen Diplomarbeiten von Schülern der HTL Mistelbach weiterentwickelt werden soll. Der Großteil der Teile wurde aus dem in der Schule vorhandenen 3D-Drucker renkforce RF1000 gedruckt. Lediglich die Grundplatte, auf der das Modell aufgebaut ist, sowie die Stufen bestehen aus Plexiglas. Angetrieben wird das Modell von zwei 12 Volt Getriebemotoren, welche von der Steuerelektronik angesteuert werden. Die Treppen werden durch eine Verbindung bestehend aus Zahnrädern, Kugellagern und einer Modellbaukette waagrecht gehalten. Über die Steuerkonsole wird die Geschwindigkeit, mit welcher sich die Treppen bewegen, eingestellt. Für den Fall, dass der Patient stürzen sollte, wurde ein Notausschalter eingeplant.

Steuerkonsole

Technische Daten

Im Folgenden sind die technischen Daten des Prototypen ersichtlich:

  • Versorgung: 12V DC
  • Max. Stromaufnahme: 500mA
  • Antrieb: Gleichstromgetriebemotoren
  • Modell Maßstab: 1:5
  • Materialien: ABS, PLA, Aluminium

Zukünftige Weiterentwicklung

Zukünftige Diplomanden der HTL Mistelbach können an unserer Diplomarbeit weiterarbeiten und diese verbessern. Es stehen viele Lösungsansätze für das gegebene Problem zur Verfügung, die noch umgesetzt werden können. Nach der Diplomarbeitsabgabe haben wir noch etwas Zeit, an unserem Projekt weiter zu arbeiten. Wir werden einen Regelkreis in Erwägung ziehen, der dafür sorgen soll, dass sich die zwei Innenräder mit derselben Geschwindigkeit drehen. Dadurch sollen noch vorhanden Kollisionen der Stufen vermieden werden.

Wenn du nun inspiriert wurdest und auch eine kreative und interessante Idee hast – die du Conrad vorstellen willst – sende uns dein Konzept an sponsoring@conrad.at. Wichtig dabei ist, dass du dein Projekt auch verwirklichen kannst und willst. Wir werden deine Idee gerne prüfen und uns mit dir in Verbindung setzen. Wenn uns deine Idee begeistert, finden wir einen Weg, wie wir dich unterstützen können.


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