Fahrrad-Gadgets im Test

Als “Hardcore-Radlerin”, die bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, wurde ich gebeten, einige smarte Fahrrad-Gadgets zu testen.

Mehr Sicherheit mit dem Fahrrad-Radar-Bundle von Garmin

Als ich den Fahrrad-Radar-Bundle von Garmin erhielt, war ich anfangs etwas skeptisch, was den Artikel betrifft, da ich nicht so recht wusste, ob ich dieses Gadget überhaupt benötigen würde.

Positiv überrascht war ich beim Auspacken von der Größe des Fahrrad Radar-Bundles: der Artikel ist wesentlich kleiner, als ich ihn mir vorgestellt habe. Dieser ist rasch in der Jackentasche verstaut ohne großartig Platz wegzunehmen.

Die Montage:

ziemlich einfach. Halterung befestigen, Bundle einschalten und losradeln.

Bei meiner ersten Testfahrt regnete es in Strömen. Mit Regenhose, Regencape und Helm bekleidet war ich jedoch gut vorbereitet, beeinträchtigt ist bei solchen Wetterverhältnissen lediglich das Hörvermögen, da das Regencape an den Ohren anliegt. Vielleicht war der Tag daher auch gar nicht so schlecht gewählt, da der Fahrrad Radar-Bundle mir in diesem Fall gute Dienste leistete. Das Gerät reagiert sensibel auf die von hinten herannahenden Fahrzeuge. Das Display, das ich am Lenker montiert habe, zeigt die Entfernung der Autos zum Radfahrer ziemlich gut an. Blind darauf verlassen würde ich mich zwar nicht, da Aufmerksamkeit im Straßenverkehr unumgänglich ist. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass das Gadget von Garmin für Kinder, die gerade die Radfahrprüfung absolviert haben, nützlich sein könnte um Ihnen mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu geben. Ich werde es beim nächsten Radausflug mit Fahrradanhänger jedenfalls ausprobieren und auch meine Kinder testen lassen.

Smarter Radfahren mit dem LINKA Rahmenschloss

funktioniert übrigens einwandfrei mit dem LINKA Rahmenschloss. Mit 600 g ist das Schloss zwar verhältnismässig schwer, nachdem es aber direkt am Fahrrad montiert wird, fällt das Gewicht kaum noch auf. Nachdem ich also die entsprechende App auf meinem Handy installiert habe, konnte es auch schon losgehen.
Was ich ziemlich genial finde ist die Entriegelung via Handy sobald man sich dem Fahrrad auf ca. 1 m nähert – mein Mann meinte gleich: “Das ist ja wie bei meinem Auto” … Tatsache: das ist smart.
Sollte der Akku des Handys übrigens mal leer sein, gibt es auch eine Sicherheitsentriegelung direkt am Schloss (der Code wird vorab via App definiert und ist dort auch zu finden).

Alarm

Darüber hinaus hat mich die Sensibilität des LINKA Rahmenschlosses, die situationsbezogen am Handy eingestellt werden kann, begeistert. Je nachdem, wo ich mein Fahrrad abstelle, an eher belebten Plätzen, am Stadtrand oder in der eigenen Garage, reagiert das Schloss unterschiedlich sensibel auf Berührungen bzw. Stöße und ein lauter Alarm ertönt. Meines Erachtens könnte dieser Alarm ruhig länger anhalten und vor allem in Intervallen auftreten. Erschrecken tut’s einen auf jeden Fall, wenn plötzlich der Alarm am Fahrrad losgeht. Zeitgleich wird eine Push-Nachricht aufs Handy geschickt und informiert mich, dass mein Fahrrad im abgesperrten Zustand bewegt wird. Nettes zusätzliches Feature ist das “Aufspüren” des am Fahrrad montierten LINKA Rahmenschloss via GPS. Es gibt ja immer mal wieder Situationen, in welchen das überaus nützlich sein kann (z. B.: wenn man sich das Fahrrad mit jemanden teilt …).

Trainingsauswertung mit dem Polar Fahrradcomputer

Der Polar Fahrradcomputer ist seit geraumer Zeit mein täglicher Begleiter. Es ist wirklich erstaunlich, wieviele Kalorien man so nebenbei beim Radfahren verbrennt. Mit der dazugehörigen App sind Trainingsziele, gefahrene Strecken, Pulswerte und vieles mehr auf einen Blick ersichtlich. Je nach Interesse können diese gesondert ausgewertet werden. Ich bin übrigens vor 4 Jahren von meinem heißgeliebten 7-Gang-Rad, das hierzulande im hügeligen Hausruckviertel auf einer Strecke von täglich 21,5 km etwas fehlbesetzt ist, auf ein Pedelec umgestiegen. Einerseits stand ich ständig unter Strom, da ich meine Kinder rechtzeitig von der Schule bzw. Kindergarten abholen musste. Andererseits wollte ich auf meine tägliche Bewegungseinheit nicht verzichten.
Es hat mich brennend interessiert herauszufinden was der Unterschied zwischen meinem normalen Rad und meinem Pedelec war in Bezug auf Kalorienverbrauch, Geschwindigkeit etc. Nachdem ich nun den smarten Fahrradcomputer von Polar ausprobieren durfte, stand einer Challenge nichts mehr im Wege …

Trainingsauswertung im Vergleich (die gefahrene Strecke war identisch):

Normales Fahrrad

Pedelec

Nachdem ich nun sowohl den Polar Fahrradcomputer als auch den Fahrrad-Radar-Bundle von Garmin am Lenker montiert habe, bleibt dort eigentlich nicht mehr viel Platz übrig. Wer weiß, vielleicht kommt in 2020 ein Produkt auf den Markt, das beide Systeme vereint? Ich bin von den smarten Gadgets auf jeden Fall hellauf begeistert.

Gastautor: Elvira Perrault


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