Testbericht: Infrarotheizung 1300 W von Sygonix

infrarotheizung

Die Infrarotheizung der Conrad-Eigenmarke Sygonix schafft angenehme Wärme und zeichnet sich durch eine Technologie aus, die bis zu 30% mehr Infrarotwärme als herkömmliche Heizelemente erzeugt. Der natürliche Marmor dient als optimaler Wärmespeicher. Dank der flachen Bauweise ist die Heizung platzsparend und genau dort zu platzieren, wo man sie braucht.

Auspacken & anpacken

Erst einmal muss man sagen, dass der Heizkörper für die Lieferung sehr gut geschützt wurde, er war in einer doppelten Kartonhülle verpackt und wurde mit festem Styroportransportschutz geliefert. Das mag selbstverständlich erscheinen, ist aber wichtig. Nach dem Auspacken mussten die beiden Standfüße montiert werden, was ziemlich flott ging, es waren nur je 2 Schrauben am Heizkörperrahmen zu befestigen. Dann kam schon der Test.

Rauf & runter, wie man’s braucht

Getestet wurde die Infrarotheizung in einem ca. 17°C temperierten Raum mit einer Größe von etwa 16 m² und zwar als Zusatzheizung. Bereits nach 5 Minuten war der Heizkörper als Wärmequelle spürbar. Da der genutzte Raum nicht besonders gut isoliert war, war die gewünschte Temperatur von 22°C nach etwa 4 Stunden erreicht (sichtbar als orange Markierungslinie in der folgenden Grafik um 15:30 Uhr).

Der Thermostat an der Rückseite wurde dann zurückgedreht, um genau diese Temperatur zu halten. Daraufhin wurden die Heizphasen von Heizpausen unterbrochen, das Gerät schaltete sich ein und aus, je nach Bedarf, um die eingestellte Temperatur zu halten. Immer wenn die Raumtemperatur um etwa 2°C unterschritten wurde, schaltete sich die Heizung ein und heizte auf die eingestellte Temperatur hinauf.

Hier ist die Grafik, die die Raumtemperatur und die verbrauchten Kilowattstunden im zeitlichen Verlauf darstellt:

Energieverbrauch der Infrarotheizung

In der Aufheizphase (4 h  16 min) wurden 5,206 kWh verbraucht (1,22 kW/h). In der Phase, in der die Temperatur gehalten wurde (5 h 55 min), wurden 4,720 kWh verbraucht (0,80 kW/h). Über die gesamte Heizdauer (10 h 11 min) wurden 9,926 kWh verbraucht (0,97 kW/h). Bei einem angenommenen Wert von 0,2 Euro pro kWh, hat die gesamte Heizperiode von 10 h 11 min. Kosten in Höhe von 1,98 Euro verursacht, d. h. die durchschnittlichen Kosten pro Stunde lassen sich über die gesamte Heizperiode mit 19 Cent errechnen.

Fazit

Die empfundene, vom Heizkörper ausgehende Wärme ist sehr angenehm! Wände, Fußboden, Raumdecke und Gegenstände wie Möbel usw. werden direkt miterwärmt und nicht erst, wie bei herkömmlichen Heizsystemen, durch die erwärmte Umluft, also die Konvektion. Nur am Anfang gab es ein einmaliges „Ausdampfen“ der Marmorplattenbeschichtung (rauchiger Nebel mit dem Geruch von heißem Wachs). Das passiert aber nur beim ersten Einschalten, muss man wohl in Kauf nehmen und lässt sich durch kräftiges Lüften oder ein paar Duftkerzen leicht beseitigen. Außer einem sehr leisen Klicken, das vom automatischen Ein- bzw. Ausschalten kommt, ist der Heizkörper übrigens vollkommen lautlos.

PLUS (+)

  • Sehr angenehmes Wärmeempfinden
  • Keine Konvektion spürbar
  • Gleichmäßige Erwärmung des Raumes
  • Fußboden und Raumdecke werden miterwärmt
  • Temperatur durch Thermostat einstellbar
  • Kippfunktion schaltet das Gerät automatisch aus
  • Geringere Heizkosten im Vergleich mit anderen (elektrischen) Heizungen

MINUS (-)

  • Einmalige starke Geruchs- und Rauchentwicklung bei der ersten Inbetriebnahme

Gastautor:
Udo Flink


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