Smart Living Modellprojekt – Das Conrad Kinderhaus

Auch ein Bällebad für den Spaß darf im Conrad Kinderhaus nicht fehlen.

Smart Living im Conrad Kinderhaus

Themen wie Energieeffizienz und wartungsarme Gebäudetechnik beschränken sich längst nicht mehr auf die Privatwirtschaft oder Hausbauer. Auch die öffentliche Hand und freie Träger suchen nach Lösungen, um Bildungs- und Pflegeeinrichtungen möglichst ressourcenschonend zu betreiben. Gleichzeitig kann intelligente Haustechnik den Wartungsbedarf senken und so Personal sowie Facility Manager deutlich entlasten. Doch wie schlägt sich die Technik in der Praxis? Und welche Komponenten sind in öffentlichen Gebäuden sinnvoll? Um diese Fragen zu klären, initiierte Conrad das Modellprojekt Smart Living und stattete das Conrad Kinderhaus in Hirschau mit neuester Smart Home-Technik unterschiedlicher Hersteller aus. Als Schaltzentrale fungiert dabei die IoT-Plattform für Smart Living Conrad Connect. Die intelligente Plattform ermöglicht die Vernetzung, Steuerung und Automatisierung von Smart Home-Komponenten unterschiedlicher Hersteller.

Herausforderung Kindergarten: Hier tobt das Leben

Die Ziele im Smart Living-Projekt sind klar definiert. Das Projekt optimiert die Energiekosten und maximiert den Komfort. Dadurch werden Erzieherinnen und Erzieher von fachfremden Aufgaben entlastet. Denn wer möchte sich schon um die optimale Einstellung von Heizkörpern kümmern, wenn es gilt, 20 tobende Kleinkinder an den Frühstückstisch zu setzen? Der Kindergarten erwies sich dabei als ideales Testfeld. Denn im Gegensatz zu Büroräumen ist der Tagesablauf im Gebäude super flexibel. Das fordert insbesondere die Steuerungstechnik z. B. von Heizkörperthermostaten oder der Beleuchtung. Die Technik, die hier besteht, ist allen Anforderungen gewachsen.

Clever kombiniert: Heizung, Strom und Klima

Damit auch andere Einrichtungen von Smart Home profitieren, wurden im Modellprojekt ausschließlich Komponenten genutzt, die sich problemlos in Bestandsimmobilien nachrüsten lassen. Die flächendeckend installierten Heizkörperthermostate optimieren die Heizkosten. Außerdem sind die nachrüstbaren Steckdosen ein- und ausschaltbar – ein wichtiger Sicherheitsaspekt in Kindergärten. Eine Wetterstation überprüft das Raumklima und ermöglicht optimale Lüftungsintervalle. Diese überprüft u. a. den CO2-Gehalt der Raumluft und gibt über eine „Klimaampel“ optische Empfehlungen zum Lüften. Die genannte Wetterstation von Netatmo ist zusätzlich mit den smarten Lampen von Philips Hue verbunden, damit flexibel auf verschiedenste Szenarien reagiert werden kann.

Wichtig war dem Personal vom Conrad Kinderhaus von Anfang an die Sicherheit. Aus diesem Grund wurde eine ring Türsprechanlage verbaut, um die Tür optimal ansteuern zu können.

Betriebskosten gesenkt, Erzieher und das Facility-Management entlastet. Mit dem Projekt wurde Conrad Connect stolzer Gewinner des Smart Home Deutschland Awards 2019 in der Kategorie „Bestes Projekt“

© Conrad Connect | © Conrad Electronic SE

Das Modellprojekt Smart Living im Conrad Kinderhaus beweist: Auch öffentliche Gebäude profitieren von vernetzter Technik. Das Ergebnis: hoher Komfort, niedriger Energieverbrauch und die Auszeichnung mit dem Smart Home Deutschland Award 2019.

Volle Kontrolle über das Smart Home mit Conrad Connect

Alle Komponenten sind über das Portal Conrad Connect zentral vernetzt und werden darüber gesteuert. Ein Sensor löst basierend auf der Tageszeit verschiedene Aktionen aus. Zum Beispiel die Steuerung der Heizungsthermostate in Abhängigkeit zur Raumtemperatur. Zusätzlich befinden sich smarte Schalter im Gebäude. Diese erlauben die manuelle Auslösung von Funktionen unabhängig von der Tageszeit oder Sensordaten. So lassen sich z. B. alle Steckdosen eines Raumes per Knopfdruck ausschalten. Die Programmierung dieser Action Buttons erfolgt ebenfalls über Conrad Connect. Gestufte Rechte und Rollen ermöglichen dem Facility Manager und dem pädagogischen Personal den Zugriff auf ausgewählte Funktionen.

Im Alltag lässt sich das Projekt im Conrad Kinderhaus bereits sehr gut umsetzen. Über die Plattform Conrad Connect lassen sich jederzeit manuell verschiedene Zeitpläne und Einstellungen einschalten um zum Beispiel am Wochenende die Leistung der Heizung und somit die anfallenden Kosten zu minimieren.

Fazit: ausgezeichnete Technik, die überzeugt

Die Erfahrungen aus dem Conrad Kinderhaus sind durchweg positiv. Die Heizung arbeitet ohne manuelle Eingriffe immer im optimalen Bereich. Dank der Raumluftkontrolle gibt es immer ein prima Klima. Und intelligente Automation wie das kombinierte Ausschalten der Beleuchtung und der Steckdosen zur Mittagsschlafzeit entlasten das Personal und erhöhen die Sicherheit. Auch der Haustechniker profitiert durch Fernwartung der Smart Home-Technik. Der smarte Kindergarten überzeugt auch Technikexperten. Das Modellprojekt wurde mit dem Smart Home Deutschland Award 2019 in der Kategorie „Bestes Projekt“ prämiert.

Wie fandest du den Beitrag zum Conrad Kinderhaus und nutzt du bereits smarte Geräte für dein Zuhause?
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