NiZn-Akkus – die Alternative zu Batterien

Modell-Hubschrauber: Millionenfach verkauft und mit Batterien betrieben.

Viele Geräte, wie zum Beispiel die millionenfach verkauften Spielzeughubschrauber mit IR-Fernbedienung, benötigen für den Sender Alkaline-Batterien mit einer Spannung 1,5 V/Zelle. Der Grund liegt darin, dass der Antriebsakku des Modellhubschraubers über den Sender geladen wird.

Wenn nun anstelle der 6 Batterien (a 1,5 V) NiCd- (Nickel-Cadmium) oder NiMH- (Nickel-Metallhydrid) Akkus mit lediglich 1,2 V pro Zelle eingelegt werden, ist eine ordnungsgemäße Funktion oder eine schnelle Ladung des Flugakkus nicht immer gewährleistet.

Aufgrund der Unterversorgung von 20% wird der Einsatz von NiCd- bzw. NiMH-Akkus von einigen Geräteherstellern kategorisch abgelehnt oder sogar verboten.

Und das betrifft nicht nur den bereits erwähnten Spielzeughubschrauber.

Abhilfe schaffen in diesem Fall neuartige wieder aufladbare NiZn(Nickel-Zink)-Akkus, die eine Spannung von 1,6 V pro Zelle aufweisen. Dieser Akku-Typ wurde bereits vor über 100 Jahren von Thomas Alva Edison patentiert. Allerdings hatten die ersten Akkus nur eine geringe Anzahl von Ladezyklen gehalten. Die Zinkelektrode wurde durch Passivierung sehr schnell unwirksam.

Erst in den letzten Jahren haben findige Akku-Techniker das Kunststück geschafft und den Akkus die erforderliche Zyklenfestigkeit “eingehaucht”.

Die Verbraucher werden nun dank der cleveren Akku-Technologie ausreichend mit Spannung versorgt und weil nicht ständig neue Batterien nachgekauft werden müssen, werden Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen spürbar entlastet.

Übrigens: Bei korrekter Behandlung stehen die NiZn-Akkus im Bezug auf nutzbarer Kapazität und Zyklenfestigkeit den 1,2 V-Akkus in nichts nach. Nur beim Nachladen der Akkus müsst Ihr darauf achten, dass Euer Ladegerät auch wirklich für NiZn-Zellen geeignet ist!

Zur unten stehenden Frage:

NiZn 300mA Discharge

NiZn 300mA Discharge