Metallsuchgerät AC 150: Ein Schatzsucher im Test

Mit dem Metalldetektor Garrett AC 150 lassen sich viele verborgene Kleinigkeiten aufspüren, auch wenn sie einige Zentimeter unter der Erde liegen. Die futurezone hat getestet, wie gut das Gerät funktioniert.

Garrett Metallsuchgerät ACE 150Der Garrett AC 150 ist ein Einsteigermodell. Wer den Schatzsucher in sich entdeckt hat, kann mit diesem Metalldetektor seine ersten Versuche wagen. Vor dem Einsatz muss das Gerät zusammengebaut werden. Damit dies auch schnell gelingt, liegt in der Schachtel eine bebilderte Anleitung, deren Text aber nur in Englisch und Spanisch gehalten ist. Das stört jedoch kaum, selbst dann nicht, wenn man der englischen Sprache nur sehr begrenzt mächtig ist. Dank der Bilder muss der Anwender ohnehin nicht viel lesen.

Der Zusammenbau geht rasch vonstatten, man muss nur das Metallgestell zusammenstecken und das Suchmodul damit verbinden. Anschließend muss nur noch das Kabel mit der Kontrolleinheit verbunden werden. Die Stromversorgung stellen vier AA-Batterien her, die im Lieferumfang enthalten sind. Zusätzlich liegt noch ein Kopfhörer bei, falls man seine Umgebung nicht mit den Signalgeräuschen stören will. Damit man die Bedienung lernt, ist auch noch eine Einleitungs-DVD im Lieferumfang enthalten. Die Sprachausgabe ist auch hier ausschließlich Englisch. Als Draufgabe ist im Lieferumfang eine Tasche enthalten, in der man den Detektor samt eventueller Werkzeuge wie Schaufel oder ähnlichem verstauen kann.

Die Steuerung
Garrett Metallsuchgerät ACE 150Gesteuert wird der Garrett AC 150 über drei Knöpfe an der Kontrolleinheit. Der Knopf „Mode“ legt fest, bei welcher Art Metall das Signalgeräusch anschlagen soll. „Sensitvity“ bestimmt, wie sensibel der Detektor reagiert, beziehungsweise wie tief im Boden das Gerät suchen soll. Über „Power“ wird der Detektor ein- und ausgeschaltet. Das LC-Display ist schwarz-weiß und nicht beleuchtet. Anhand der Anzeige lässt sich erkennen, welches Metall gerade aufgespürt wurde und bei welchem der Signalton erklingen soll. Außerdem zeigt es die Sensibilitätseinstellung, sowie in welcher Tiefe das Metall vermutet wird. Zusätzlich gibt es noch eine Batterie-Warnanzeige, die angibt, wenn die Stromversorgung am unteren Limit angekommen ist.

Die Bedienung
Begibt man sich nun also mit dem ACE 150 auf Schatzsuche, stellt man zuerst ein, welche Art von Metall aufgespürt werden soll. Dabei hat man die Wahl zwischen Münzen, Edelmetall oder allen aufspürbaren Stoffen. Diese Einstellung beeinflusst nur, bei welchen Funden der AC150 den Signalton abspielt, am Display werden stets alle Funde angezeigt. Anhand der Töne lässt sich auch bestimmen, welche Art von Metall entdeckt wurde. Zusätzlich ist auf dem Display ersichtlich, wie tief das Fundstück vergraben liegt.

Garrett Metallsuchgerät ACE 150Bevor man sich mit dem Gerät ins freie Feld begibt, sollte man die jeweiligen Signaltöne ausprobieren und gut einprägen. Dafür legt man den Detektor am besten vor sich hin und hält jeweils ein Beispielmetall an den Sensor.

Praxis und Fazit
In der Praxis macht der ACE 150 einen durchwegs guten Eindruck. Metall wird verlässlich erkannt, auch wenn es sich um schwer auffindbare Kleinteile handelt. Gold, Silber, Kupfer und Blech werden auch dann gefunden, wenn sie tief in der Erde vergraben liegen. Unangenehm fällt das laute Signalgeräusch auf. Egal ob im normalen oder im Kopfhörer-Modus, die Signaltöne sind durchwegs zu laut. Ein Lautstärkenregler existiert nicht.

Selbst wenn es sich um ein Einsteigermodell handelt, bedarf es einiger Eingewöhnungszeit, um wirkliche Funde zu verzeichnen. Man muss erst lernen abzuschätzen, wie der Detektor auf gewisse Dinge reagiert. Insgesamt verrichtet das Gerät aber eine gute Arbeit und erfüllt seinen Zweck souverän.

Autor: Thomas Prenner
Bilder: Gregor Gruber

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