Maker Faire Wien 2017

Make Faire Wien 2017

Die Maker Faire ist Österreichs größtes DIY-Festival (Do-it-yourself), eine familienfreundliche Erfindermesse: Technikenthusiasten und Selbermacher, Kreativköpfe und Querdenker aller Altersgruppen präsentieren hier ihre Ideen und Projekte. 

Die Besucher sind zum Anfassen und Ausprobieren eingeladen. Diesmal fand sie vom 20. bis 21. Mai 2017 in der Wiener METAStadt im 22. Bezirk statt und hatte einiges zu bieten. Wir waren dabei.

Maker Faire: The Greatest Show (And Tell) On Earth

Die erste Maker Faire der Welt fand 2006 in Kalifornien statt. Heute lockt sie mit über 150 Veranstaltungen in 38 Ländern mehr als 130.000 Besucher an. Sie gilt als die „Greatest Show (And Tell) On Earth und ist Come-together der Innovation, Kreativität und Technologie. In den letzten Jahren wurde sie in Metropolen wie New York, Rom, Berlin und Tokio eingeführt. Heuer öffnete sie bereits das zweite Mal in Wien ihre Toren, um die Besucher von Jung und Jünger bis Alt und Reifer und alle dazwischen anzulocken.

Satte 900 Maker präsentierten ihre innovativen Ideen und Umsetzungen zu Themen wie 3D-Druck, Crafting und Handarbeit, Drohnen, Elektronik, Fashion und Wearables, Hacking, Internet of Things, Kunst und Design, Modellbau, Musik und Sound, Open Source, Roboter und Upcycling. Überall waren Mitmach-Stationen aufgestellt und es gab über 50 Workshops und fast 40 spannende Vorträge.

Von Maschinenwesen bis zum Fruchtgummi-3D-Drucker

Zu den Highlights gehörten auf jeden Fall die Herde der Maschinenwesen – meterhohe, aus alten Fahrradteilen konstruierte Tierfiguren, die sich im Outdoor-Bereich selbstständig fortbewegten – und die Katjes Magic Candy Factory, die ihren Fruchtgummi-3D-Drucker zum ersten Mal in Österreich zeigte und wo man sich selbst als „Sweet Selfie“ in acht veganen Geschmacksrichtungen ausdrucken kann.

Es gab auch sonst so viele außergewöhnliche Projekte, dass das Kamerateam gar nicht wusste, wohin mit der Kamera zoomen. Vom Cocktail mixenden Roboter über Upcycling-Schmuck aus alten PC-Tastaturen bis zum Retro Gameboy-Kit, das selbst zusammen gebaut werden kann.

Da waren der RC Buggy, der von Clemens Mayer in einen waschechten Reely Hot Rod umgebaut wurde, der freundliche Roboter Marvin des Wiener Vereins “Maker Austria”, der über eine 2D-Kamera im Auge Gesichter erkennt, viele RF100/RF500 3D-Drucker und alte Gaming-Konsolen wie Nintendo & Co. Für Kinder ab 4 Jahren wurde übrigens ein eigenes Kinderprogramm mit Roboter-Workshops und interaktiven Experimentierstationen auf die Beine gestellt.

Etwas Besonderes war auch die Location, in der sich alles abspielte: In dem ehemaligen Fabriksgebäude mit insgesamt 4.800 m2 wurden vor knapp 100 Jahren noch Dampfturbinen und Dynamos produziert. Jetzt wurde hier zwei Tage lang das Wochenende genutzt, gelötet, programmiert, gehämmert, geschraubt, gesägt und genäht.

Mitten drin im Tüfteln, Erfinden und Experimentieren!

Das Feeling war einfach großartig und bunt. Alles befand sich in ständigem Fluss und alle waren durch ihr gemeinsames Interesse und ihre Freude bereits von Anfang an irgendwie miteinander befreundet. Man konnte sich mit den Makern unterhalten, die Sachen angreifen, ausprobieren und sich inspirieren lassen.

Unser Kamerateam ließ sich von der allgemeinen Begeisterung anstecken und der eigenen Neugier mitreißen. Einmal schwamm es mit dem Strom, einmal gegen den Strom und die ganze Zeit über staunte es, wie viel Erfindergeist, Liebe zum Detail und Lust auf Zukunft in allem steckten. Hier einige Eindrücke und Stimmen von der Maker Faire in Wien:


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