Der Herbst bringt mehr Risiken für Autofahrer

Auto-im-Herbst

Herbst birgt mehr Gefahren für Autofahrer (Bild: „Herbst Streety“ von Falk Lademann, Lizenz: CC BY 2.0)

In der windigen Jahreszeit verlieren die bunten Wälder langsam ihre Blätter, die Dämmerungszeiten werden länger und Nebel kommt öfter auf als sonst. Hier zeichnen sich schon zusätzliche Gefahren für Autofahrer ab. Laub auf nassen Straßen verlängert den Bremsweg dramatisch. Der Wildwechsel wird stärker. Plötzlich auftauchender Nebel behindert die Sicht und sollte besonders auf Autobahnen nicht unterschätzt werden.

Marderschutz

Die kälteren Nächte lassen auch die gefürchteten Nager wieder häufiger in den warmen Motorraum flüchten. Für die Sicherheit des Fahrzeuges und des Fahrzeuglenkers kommen verschiedene Methoden der Marderabwehr zum Einsatz, z.B. Schutzrohre, Sprays, Ultraschallanlagen oder Duftstäbchen.

Häufiger Wildwechsel

Auf www.oeamtc.at wird neben anderen Herbst-Risiken auf den Straßen auch der vermehrte Wildwechsel erwähnt. Warntafeln und bewährte Aufbauten zur Abschreckung des Wildes haben viele Gefahrenstellen im Land schon sicherer gemacht. Wer selbst oft auf einer Strecke mit häufigem Wildwechsel unterwegs ist, wird sich fragen: „Wie kann ich selbst einen Wildunfall vermeiden?“

Bremsbereites Fahren und besondere Vorsicht in der Dämmerungszeit morgens und abends sind bekannte und wirkungsvolle Maßnahmen. Für den mobilen Einsatz gibt es am Fahrzeug montierbare Wildwarner die einen weit hörbaren Ultraschallton erzeugen.

Grundsätzliches bei Unfällen mit Wild

Wildunfälle sind bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden, damit diese einen zuständigen Jäger informiert und eine Nachsuche bzw. ein notwendiger Abtransport eingeleitet wird. www.weidwerk.at hat zum Thema Unfälle mit Wild einen Artikel online, der die Probleme bei Wildunfällen aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet.

Gute und sichere Fahrt!