Schuster, such‘ dir deine Leisten! – Erkenntnisse eines „Standby-Killers“

MasterSlave-Steckdosenleiste-8fach
Bin kein Schuster und auch nicht aus den Schuhen gekippt, doch diese Leiste passte nicht zu mir. Damit ich den Standby-Verbrauch meiner Laptop-Peripheriegeräte (Drucker, externe Festplatte, aktiver USB-Hub) vermeide, schaffte ich mir eine Master/Slave-Steckdosenleiste von GAO an. Die ab 8 Watt manuell einstellbare Schaltschwelle des Master-Steckplatzes Stand für mich dabei im Vordergrund.

Leider hätte ich vor dem Kauf meine Verbraucher im Standbybetrieb messen sollen. Eine einfache Schlussrechnung veranschaulicht, dass ich mindestens 18 Watt Standby-Strom auf die Slave-Steckdosen hängen muss, damit der nicht geringe Eigenverbrauch der Steckdosenleiste (15 Watt) kompensiert wird.

15 W x 24 Stunden = 360 Wh Eigenverbrauch
360 Wh : 20 Standbystunden = 18 W Standby-Strom der Verbraucher

Der angestrebte Einsparungseffekt ergibt sich dann erst, wenn auf alle Fälle mehr als
18 Standby-Watt auf den Slave-Steckplätzen hängen. Da die Steckdosenleiste fünf Slave-Plätze hat, wären fünf Verbraucher mit je 10 Watt Standby-Strom ein machbares Verwendungsziel, das ca. 42 EUR pro Jahr einspart. Die angeschaffte Leiste war günstig und hat einen eingebauten Überspannungsschutz – für meine Zwecke mit nur drei 5W-Verbrauchern auf den Slave-Steckplätzen war sie jedoch unpassend.

Alternativprodukt war auf Conrad.at schnell gefunden.

Die Brennenstuhl Master/Slave Steckdosenleiste 8fach ist ein ebenfalls günstiges Modell, hat auch Überspannungs­­schutz, eine manuell einstellbare Schaltschwelle und einen Eigenverbrauch von rund 2 Watt. Weniger komfortabel doch ebenso effektiv ist natürlich eine schlichte Steckdosenleiste mit Netzschalter.


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