Doppelter Diebstahlschutz fürs Auto

Eingeschlagenes Autofenster

Durch Autoeinbruch entstandener Schaden (Bild: © Túrelio (via Wikimedia-Commons), 2008 / Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de)

Die Urlaubszeit naht, und damit taucht für viele unweigerlich die Frage nach der Sicherung des eigenen Autos vor Einbrüchen oder Diebstahl des fahrbaren Untersatzes auf. Conrad hat eine Lösung, die das Auto vor beidem – also den Einbruch ins Auto selbst und den Diebstahl des selbigen – schützt. Doppelter Schutz sozusagen, und das um wenig Geld. Die rede ist von einer Kombination aus Autoalarmanlage und GPS-Tracker.

Bei der Auto-Alarmanlage GKA100 wurden GPS-Tracker mit Alarmierungsfunktion und Autoalarmanlage zusammengefügt. Während die Autoalarmanlage klassisch auf Erschütterung des Autos reagiert und entsprechend mit Hilfe der Hupe bei Einbruch ins Auto Alarm gibt, meldet der verbaute GPS-Tracker beim Verlassen eines zuvor definierten Bereichs (Geofencing) per SMS oder per Anruf dem Besitzer des Vehikels dies.

Vor allem die Tracker-Funktion der Anlage ist ziemlich ausgereift und ein echter Vorteil für alle, die ihren 4rädrigen Untersatz effizient schützen wollen. Nach erfolgtem Einbau (einzig die GPS-Maus muss an einer unauffälligen Stelle sichtbar verbaut werden) lädt man das System mit einer SIM-Karte eines Handy-Providers.

Autoalarmanlage GKA100

Optimalerweise verwendet man dabei eine auch für das Ausland freigeschaltete Karte, damit die Sicherhit überall gewährleistet ist – nicht nur in Österreich. Von den Providern her geht bis auf Drei jede SIM-Karte (Drei kann auf Grund der primären verankerung des Handynetzes im UMTS-Standard leider nicht verwendet werden). Anschließend definiert man noch bis zu 6 Rufnummern, die im Falle des Falles eine Benachrichtigung erhalten sowie den Bereich, welchen das Auto nicht verlassen darf. Wird nun das Auto ohne vorherige Deaktivierung der Alarmanlage aus diesem Bereich befördert, meldet sich die Alarmanlge umgehend per SMS bzw. per Anruf bei den vorher definierten Rufnummern.

Um das Ganze etwas abzurunden kann die Tracker-Einheit auch als Autotelefon benutzt werden. Und was auch dazu kommt: man kann natürlich das Auto selbst mittels Handy oder PC von zu Hause aus nachverfolgen – in Echtzeit. Wer also wissen möchte, wohin der Sohnemann am Wochenende mit Papas neuem Auto unterwegs ist, kann dies bequem von zu Hause aus bzw. am Handy machen.

Was passiert, wenn Einbrecher oder Diebe die Anlage bemerken? Nun auch für diesen Fall ist vorgesorgt. Sollte jemand versuchen zuerst die Anlage vom Strom abzuklemmen, um anschließend in aller Ruhe das Auto zu knacken wird dies ebenfalls umgehend gemeldet. Und wenn das Auto in eine Garage gefahren wird, wo es keinen GPS-Empfang gibt? Zum einen funkt die Anlage die letzte GPS-Position dem Besitzer zu, zum anderen kann der Tracker mit Hilfe der GSM-Funkzellen in denen er sich befindet auch weiterhin eine grobe Positionsbestimmung durchführen. Im Diebstahlsfall muss man zwar schnell reagieren, aber wer tut dies nicht, wenn er davon Wind bekommt? Mit den übermittelten Daten sollte es den behörden dann relativ leicht fallen das abhanden gekommene Auto rasch wieder sicher zu stellen.

Wie ich finde eine clevere und vor allem angesichts des Funktionsumfangs günstige Lösung. Besser und günstiger als eines Tages vor dem leeren Parkplatz oder dem aufgebrochenen Auto zu stehen.


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2 Kommentare

  • Bican sagt:

    Klasse Sache – echt empfehlenswert – nur die Maus kann vielleicht von Profis gesehen werden..

    • Ralph sagt:

      Hallo Bican!
      Natürlich kommt es bei der Maus immer drauf an wie man diese „tarnt“ bzw. wo man diese verbaut. An sich ist da schon ein ziemlich guter Empfänger drinnen, so dass im Gegensatz zu alten GPS-Mäuse eine vollkommen offene Verbauung nicht nötig ist. Und wenn ich mir bei meinem Auto überlege, dass der Lichtsensor für die automatische Ein/Abschaltung des Tagfahrlichts auch ein wenig aussieht wie eine GPS-Maus, dann bin ich mir sicher, dass viele Profis da schon bei normaler Anbringung drüber schauen werden.
      Sicher wird es aber auch Einbrecher/Diebe geben, die das sofort erkennen werden, und versuchen die Anlage vorab zu sabotieren. Was hier aber dazu kommt: der Alarm selber ist in sich nochmals gesichert. Versucht man die Stromzufuhr zu unterbrechen, geht natürlich die Anlage selber auch gleich los…

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