Citywheel – auf einem Rad durch die Stadt

Elektrofahrräder haben unsere Straßen schon längst erobert. Auch kleine E-Scooter und andere – manchmal futuristisch anmutende – Elektrogefährte sind keine Seltenheit mehr. Neu hingegen sind elektrische Einräder für den Alltag. Extrem kompakt gebaut, mit einer Reichweite um die 25 km, und einer für die meisten gut handlebaren Höchstgeschwindigkeit bringen Gefährte wie das Citywheel Spass, Geschicklichkeit und schnelle Fortbewegung in den Alltag.

Citywheel im Park

Mit dem Citywheel im Park

Vom Funktionsprinzip her sind beide Produkte gleich: ein elektrisch betriebenes Einrad mit zwei Fußraster wird mittels Gewichtsverlagerung gesteuert. Will man schneller oder langsamer fahren muss man ähnlich wie beim bekannteren Segway nur das Gewicht nach vorne oder hinten verlagern. Gleiches gilt für eine Kurve: je nachdem wohin die Reise gehen soll, verlagert man das Gewicht und ändert so die Richtung.

Was mir besonders gut gefällt: Gewicht und Bauweise lassen auch das unkomplizierte Mitnehmen in Öffis zu. Sowohl das Citywheel „Solowheel“ als auch das „IPS 101“ sind schnell zusammengepackt und in der Tragetasche verstaut. Mit einem Gewicht von 12 bzw. 13 Kilogramm bleibt das Ganze durchaus transportabel.

Extrem kompakte Bauweise

Extrem kompakte Bauweise

Ebenfalls eine feine Sache: nachdem das Fahren – so wie beim Radfahren auch – zuerst einmal erlernt werden muss, haben sich die Entwickler etwas einfallen lassen, und so werden eigene Stützräder für beide um 69,95/Paar angeboten. Für alle, die bereits Einradfahren können, sollte der Umstieg auf das Citywheel kein allzugroßes Hindernis darstellen, für alle anderen empfiehlt es sich die erwähnten Stützräder zu nutzen und das zu tun, was man in solchen Fällen immer macht: Üben, Üben, Üben…

Und für alle, die das Ganze mal in Action sehen wollen hier noch ein paar Videos: