Mit dieser Ausrüstung wird dein Festival-Wochenende perfekt!

Mit der richtigen Ausrüstung machen Festivals doppelt Spaß. (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/iggyshoot/15784218971/" target="_blank">Flickr / Iggyshoot</a>)

Mit der richtigen Ausrüstung machen Festivals doppelt Spaß. (Foto: Flickr / Iggyshoot)

Gut vorbereitet aufs Festival – hier gibt’s Tipps für deine Festival-Packliste!

Während die einen den Sommerurlaub planen und sich nach Last Minute Angeboten umschauen, beginnt für einige jetzt schon die wichtigste Zeit des Sommers: Die Festivalsaison. Ab Mitte Mai ist es – diesen Mai vielleicht mal ausgenommen – so warm, dass man den Tag und auch die Nacht (im Zelt) im Freien verbringen kann. Das ist auch der Startschuss für große und kleine Festivals jeder Musikrichtung. Von Mai bis August heißt es fast jedes Wochenende irgendwo: Zelt, Grill, Getränke und gute Laune einpacken und auf zum Festival.

Stimmung auf dem Festival

Beste Stimmung auf dem Festival Gelände. (Foto: Flickr / evarinaldiphotography)

Festival = mehr als nur Musik!

Die eingefleischten Festival-Fans wissen es: Ein Festival, das sind nicht nur ein paar aufeinander folgende Konzerte. Bei einem Festival geht es nicht nur um Musik, nein, es geht auch um die ausgelassene Stimmung auf dem Zeltplatz, entspanntes Beisammensitzen, verrückte Abende mit Freunden, tagelanges Grillen und noch viel mehr. Kurz gesagt: Das Drumherum ist für einen Großteil der Festivalbesucher genauso wichtig wie die Musik. Und so pilgern jedes Jahr tausende Besucher bepackt mit allem möglichen, mehr oder weniger nützlichen Equipment auf die Festivallocations. Viele Festivalneulinge stellen nach dem Festival beim wieder Einpacken fest: Gut die Hälfte meiner ganzen Ausrüstung habe ich kein einziges Mal verwendet! Andere beim Festival überlebenswichtige oder zumindest sehr nützliche Dinge sind dagegen zuhause geblieben. Damit es dir nicht auch so geht, hier einige Tipps für dein Festival-Gepäck und dein perfektes Festival-Wochenende!

Stromversorgung für Handy und Kamera

Eines der größten Probleme auf dem Festival macht sich nach einem oder spätestens zwei Tagen bemerkbar. Der Smartphone-Akku gibt langsam den Geist auf. Mit dem ganzen Fotografieren, Filmen, Telefonieren und Chatten wird der Akku regelrecht leer gesaugt. Eine Steckdose wäre da recht! Doch mit der Stromversorgung auf dem Festival sieht es nicht ganz so einfach aus. Einige findige Anbieter nutzen diese Situation aus. An einem Stand bieten sie Ladeboxen, an denen man sein Handy für knapp 10 Euro wieder aufladen kann. Wer vorsorgt, kann sich diese Abzocke sparen. Die Vorsorge sieht so aus: Zunächst das Smartphone zuhause komplett aufladen, damit nicht schon bei der Ankunft am Zeltplatz der Akku zur Neige geht. Außerdem praktisch ist ein Ladegerät zum Anschluss an den Zigarettenanzünder im Auto.

Und am wichtigsten: Powerbanks – mobile Zusatzakkus. Solche Geräte sind inzwischen für um die zehn Euro zu haben. Je nach Modell kann eine komplett aufgeladene Powerbank einen leeren Smartphone-Akku zwei- bis viermal wieder aufladen. Es hat sich bewährt, nicht nur eine, sondern zwei Powerbanks einzupacken. Damit geht einem der Saft garantiert nicht aus. Auch die Kamera und andere Kleingeräte lassen sich mit einer Powerbank problemlos mit Strom versorgen. Einige Powerbanks haben auch Zusatzfunktionen, die auf dem Festival recht nützlich sind, wie z.B. eine integrierte Taschenlampe, wie z.B. Emergency-Lader mit LED-Lampe von VOLTCRAFT.

Holi Festival

In diesem Fall sollte man nicht sein Smartphone dabei haben! (Foto: Flickr / pabak)

Der Trend geht zum Zweit-Smartphone und zur Mini-Kamera

Eine clevere Idee ist es auch, ein altes Smartphone mitzunehmen. Zusätzlich zum aktuell verwendeten Modell macht das durchaus Sinn, z.B. eben auch, falls bei einem Smartphone der Akku leer ist. Ein weiterer Tipp: Das teure iPhone zuhause lassen und ein älteres Gerät mitnehmen. Wer zuviel Angst hat, sein Handy zu verlieren oder zu beschädigen, lässt es am besten gleich zuhause.

Die Idee, die Spiegelreflexkamera, auf die man so stolz ist, mitzunehmen, sollten Festival-Neulinge gleich vergessen. Das kann fast nicht gut gehen. Mit einer solch professionellen Kamera werden euch viele Sicherheitsleute nicht auf das Bühnengelände lassen. Zudem ist eine Spiegelreflex-Cam viel zu klobig, um sich damit einen Weg durch die Menschenmassen zu bahnen. Einen ruhigen Platz zum Filmen ohne die Cam hochhalten zu müssen, wird man außerdem kaum finden. Viel praktischer sind dagegen die äußerst kompakten neuen Digicam-Modelle. Sie sind einfach zu bedienen, brauchen kaum Platz und sind ein Federgewicht im Vergleich zur Spiegelreflexkamera oder älteren Digicams. Die Sony Cybershot zum Beispiel wiegt nur 120g.

Festival-Apps gegen das Chaos

Bevor du das Smartphone einpackst, schau doch noch kurz in den App Store und gib den Namen deines Festivals ein. Zumindest bei größeren Festivals wie Rock im Park oder Wacken wirst du schnell fündig werden: Die Festival-Giganten haben inzwischen eigene Apps für Android und iOS entwickelt. Diese halten dich über wichtige News und auch den Spielplan auf dem Laufenden. Vorbei die Zeiten, als man versuchte, auf einem durchweichten und unleserlich gewordenem Zettel die Namen der auftretenden Bands zu entziffern. Viele Festival-Apps ermöglichen es sogar, sich seinen individuellen Spielplan zusammenzustellen und abzuspeichern.

Festival Campingplatz

Der Campingplatz eines Festivals. (Foto: Flickr/ Abi Skipp)

 Gut schlafen und gut essen

Ja, irgendwann muss man auch auf einem Festival mal schlafen. Das geschieht meist in einem Zelt. Darüber hinaus solltest du einen guten und auch platzsparenden Schlafsack einpacken. Als weiche Unterlage dient ein Luftbett – Isomatte oder Luftmatratze sind nicht wirklich bequem. Für einen ruhigen Schlaf unverzichtbar ist aber vor allem eines: Ohrstöpsel. Denn auf dem Campingplatz ist fast nie Ruhe. So bestimmst du, wann du aufstehen möchtest und nicht die Musikanlage des Zeltnachbarn.

Wer den ganzen Tag auf den Beinen ist, braucht natürlich auch eine ordentliche Mahlzeit. Vielfalt ist hier das A und O. Vier Tage lang Dosenravioli machen niemanden glücklich. Daher am besten Grillzeug für die ersten Tage gut gekühlt einpacken, und danach auf Dosenfutter umsteigen. Beim Grill-Equipment gilt: Lieber zu günstigeren Grills um die 20 Euro greifen. Auch bei Gaskochern tut es das günstige Standardmodell. Bei Kühlboxen oder Kühltaschen solltest du darauf achten, dass sie sich angenehm tragen lassen. Die Kühlbox ist eines der sperrigsten Gepäckstücke und der Griff ist oft nicht sehr ergonomisch.

Nützliche Kleinigkeiten

Der Smartphone-Akku ist voll, die Kamera ist auch geladen und für Verpflegung und Unterkunft ist gesorgt. Das ist schon mal eine gute Grundausstattung für ein erfolgreiches Festival-Wochenende. Doch auf Festivals kommt schnell etwas dazwischen und geht auch oft etwas kaputt. Wie schnell ist jemand über die Zeltschnur gestolpert und das Zelt liegt inklusive gebrochener Zeltstangen am Boden. Ist man auf solche Missgeschicke vorbereitet, tun sie der Festivallaune keinen Abbruch. Gute Vorbereitung heißt in diesem Fall: Robustes Klebeband, auch Panzertape oder Gaffa-Tape genannt, einpacken. Damit sind Zelte oder Pavillons oder andere Unfallopfer schnell notdürftig repariert. Auch ein kleines Taschenmesser, Kabelbinder und zusätzliche Zeltschnüre erweisen gute Dienste.

An alles gedacht – Die Checkliste

Zum Schluss noch eine kurze Checkliste, was mitmuss bzw. mitdarf.

  • Ausreichend Kleidung für alle Wetterlagen
  • Hygieneartikel und Sonnencreme, Pflaster, Aspirin, Ohrstöpsel
  • Zelt, Schlafsack, Luftbett, Pavillon, Campingstuhl
  • Smartphone, Kamera, Ladekabel, zweite SD-Karte, Powerbank(s)
  • Getränke (Tetrapack, Dose oder Plastikflasche) und Verpflegung
  • Grillausrüstung, Gaskocher und Kühltasche
  • Taschenlampe
  • Gaffa-Tape, Taschenmesser, Kabelbinder, Schnur

Viel Erfolg beim Packen und viel Spaß auf dem Festival!


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