Alles für die Katz: Technik für Tiere

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„I’m online, don’t bother me!“ – says Mickey .. XD; Foto von: Lisa Omarali (Lizenz: CC BY 2.0)

Technik macht vor unseren Haustieren keinesfalls Halt – warum auch? Es gibt herrlich praktische Spielereien und viel Technik für Tiere, die das Leben unserer Vierbeiner wunderbar bereichern oder erleichtern.

Technik für Tiere: Technikboom macht vor Vierbeinern nicht Halt

Vor einiger Zeit schon haben wir dir in diesem Beitrag lustige Videos vorgestellt, in denen Tiere auf Technik stoßen. Heute schauen wir uns an, welche Technik für Tiere existiert. Wie bei Technik für Menschen gibt es auch im Tierbereich Dinge, die extrem praktisch sind und Mensch wie Tier das Leben erleichtern.

Es gibt sinnvolle Technik, sinnlose Technik, die eher eine Spielerei ist – und leider auch Technik, die nicht in unerfahrene Hände gehört. Damit wir den erhobenen Zeigefinger zügig wegpacken können, erwähnen wir ein solches Gadget gleich eingangs:

Hunde bellen – und bellen hat immer einen Grund. Es kann durch Erfahrungen ritualisiertes Verhalten sein; es kann sein, dass es sich um einen meldenden Wachhund handelt. Auch aus Angst kann der Hund bellen. Das Bellen per Strafreiz zu unterdrücken, kann keine Lösung sein – egal, aus welchen Motiven der Hund kläfft.

Deshalb gehören Geräte, die Meideverhalten auslösen können, wie dieser Ultraschall-Hundegebell-Schutz, ausschließlich in erfahrene Hände! Empfiehlt ein qualifizierter Hundetrainer ein solches Gerät und leitet er dich als Hundehalter entsprechend an, senkt das die Gefahr von Fehlverknüpfungen. Solche Geräte sollten nie ohne fachmännische Einschätzung angewandt werden! Wir packen den erhobenen Zeigefinger weg und widmen uns cooleren Gadgets:

Was will mir meine Katze sagen?

„Miau!“ … Äh, ja. Du hast mal wieder keinen Schimmer, was deine miauende Katze dir sagen will? Hat sie Hunger, juckt ihr der Rücken, ist sie übellaunig, freut sie sich über die Sonne und möchte raus, um Mäuse zu fangen? Wenn es da nur etwas gäbe, was das Miauen übersetzt …

Mit dem „Meowlingual Cat Translation Device“ soll genau das erfunden worden sein. Funktioniert ähnlich wie der „Bowlingual Bark Translator“, der das Gebell deines Hundes übersetzen soll. Neben 200 Begriffen, die im „Cat Chat“ laut Hersteller verstanden werden, könne das Gerät auch die Emotionen der Katze lesen. Dafür analysiere es die Katzenmimik und teile sie in eine von sechs Kategorien ein.

Hierbei wird es sich dann doch eher um eine Spielerei handeln. Testberichte sind nicht aufzutun und den batteriebetriebenen Haustigerflüsterer gibt’s auch nur in diesem einen Shop – und dort steht er schon seit sehr langer Zeit auf „Sold out“. Vielleicht also nur ein Marketing-Gag? Interessant wäre so ein funktionierender Translator ja schon, wenn die Katze wieder miauend vor einem steht …

Tekkie-Tiere: zu Tisch, bitte!

Für gewöhnlich müssen Tierhalter tüchtig arbeiten gehen, um Tiere überhaupt halten zu können. Nicht jeder zieht das große Los und kann seinen Hund mit zur Arbeit nehmen – von Katzen ganz zu schweigen. Es passiert, dass wir in die Verlegenheit kommen, unser Tier nicht zur gewohnten Fütterungszeit füttern zu können. Das stresst Haustiere unnötig.

Lösungen dafür existieren viele: Beispielsweise das Gerät „CleverPet“, das im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne erfolgreich finanziert wurde. Um an die Köstlichkeiten zu kommen, muss der Hund eine LED-Leuchtfläche berühren. Per WLAN mit dem Smartphone von Herrchen oder Frauchen verbunden, kann Mensch auch beispielsweise spontan auf Überstunden oder Verspätungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln reagieren.

Diese LED-Leuchtfläche macht das CleverPet zu einer schönen Beschäftigungsmöglichkeit, denn der Hund muss sich ein bisschen anstrengen, bevor das Leckerchen kommt. Das ist Training mit positiver Bestärkung und damit sehr hundgerecht! Das Video zeigt die Funktionsweise:

279 US-Dollar (ca. 260 Euro) sind jedoch ein stolzer Preis! Geht es dir darum, in Abwesenheit füttern zu können, kommst du mit dem Futterautomaten für Katzen und kleine Hunde günstiger weg. Dieser Automat ist eine sehr sinnvolle Lösung, wenn du unterschiedliche Tiere hältst, die weder zu viel, noch zu wenig fressen sollten:

Du kannst bis zu 32 verschiedene Mikrochipnummern programmieren und Nass- oder Trockenfutter einfüllen. Gegen Insekten wird das Futter durch den Deckel geschützt. Klar: geistige Auslastung findet hier nicht statt, aber deine Tiere werden satt, ohne sich zu überfressen.

Für die dunkle Jahreszeit

Wir sind mittendrin in der dunklen Jahreszeit. Dass man vor 16 Uhr, also noch im Hellen, mit dem Hund rauskommt, ist angesichts normaler Büro- und Einzelhandelsarbeitszeiten eher unwahrscheinlich. Also braucht dein Tekkie-Tier entsprechenden Schutz:

Beispielsweise mit dem LED-Halsbandlicht, das du selbstverständlich auch am Geschirr befestigen kannst. Die wetterfeste Leuchte wird per Karabiner angebracht, braucht eine Knopfzelle zur Stromversorgung und stört mit 4 Gramm Gewicht nicht mal den Chihuahua. So ist dein Hund nicht nur für andere leichter sichtbar, sondern in Freilaufgebieten kannst auch du ihn nicht aus den Augen verlieren.

Um deinen Hund auf den abendlichen Touren etwas spielen (oder tragen) zu lassen, eignet sich dieser Farbwechsel-Ball genauso gut wie diese LED-Wurfscheibe.

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Bekommt mein Hund genügend Auslastung?

Eine Frage, die sich wohl nahezu jeder Hundehalter früher oder später stellt, ist die nach dem richtigen Maß der Auslastung. Wenn die zu gering ausfällt, fängt Fido früher oder später an, sich an Tischbeinen zu vergreifen oder anderes destruktives Verhalten zu zeigen.

Der Activity Tracker tractive Motion Pet-Fitness möchte Abhilfe schaffen: mit einwöchiger Batterielaufzeit zeichnet das wasserdichte Gadget, das du am Halsband anbringen kannst, sämtliche Aktivitäten deines Vierbeiners auf. Du bekommst diese Aufzeichnungen direkt aufs Smartphone gesendet.

Anhand von PetPoints kannst du bestimmen, welche Tagesziele dein Vierbeiner erreichen soll. Du wirst dein Tier nicht nur noch besser kennenlernen, sondern auch erkennen, wie Temperaturen und Tageszeiten die Aktivitäten deines Tiers beeinflussen.

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Du kommst hier nicht rein!

Katzenklappen sind ja sehr praktisch: die Katze (oder auch der Hund) möchte hinaus und der Mensch braucht weder aufzustehen noch überhaupt zu Hause zu sein. Allerdings kann es so passieren, dass sich auch fremde Tiere ins Haus schleichen: Da werden fremde Katze durch Gerüche angelockt, vielleicht schauen auch mal ein paar Nager vorbei …

Keine schöne Vorstellung! Damit du auch nur in dein Haus lässt, was in deinem Haus lebt, gibt es Mikrochip-kontrolliernde Katzenklappen, beispielsweise die Katzenklappe SureFlap Mirkochip DualScan. Du kannst bis zu 32 Mikrochip-Nummern speichern und individuelle Ein- sowie Austrittsberechtigungen einstellen.

Welche Technik wendest du für dein Tier an?

Du siehst: es gibt extrem nützliche Technik für Tiere, die ihr und unser Leben erleichtern können. Wie denkst du eigentlich über Technik und Tiere:

Setzt du Technik für Tiere ein? Vielleicht eine Überwachungskamera, damit du auf Arbeit weißt, was deine Vierbeiner daheim treiben? Wenn ja, welche Cam verwendest du? Hast du Actioncam-Bilder, die du mit uns und unseren Lesern teilen möchtest? Welche Technik begeistert deine Tiere?


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Ein Kommentar

  • Wolfgang Brunner sagt:

    Na, bin ich jetzt froh. Jetzt kann mich mein Hund noch besser kennen lernen. Jetzt brauche ich meinem Shitzu nur mehr die Tasten incl. die Bedienung meines Tablets beibringen, damit er auch mich besser kennenlernen kann. Was heisst auf wau wau: ich will mehr Futter… bruwo1.

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