Countdown zur analogen SAT-Abschaltung läuft

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WELS. Am 30. April 2012 wird die analoge Senderverbreitung via ASTRA endgültig abgeschaltet und die Bildschirme bleiben bei analogem Satelliten-Empfang schwarz. Damit dieser Fall nicht eintritt, gibt es bei Conrad den so genannten „Kopfstellen-Konfigurator“.
Von der Abschaltung sind in Österreich jeder Haushalt und jede Firma betroffen, welche TV via Satellit in analoger Qualität empfangen. Während bei den privaten Nutzern nur mehr ein kleiner Prozentsatz der Empfangsanlagen analog läuft, sind ein Großteil der Kopfstationsanlagen (= Hausanlagen) in Hotels, Pensionen, Wohnanlagen, Seniorenheimen, etc. noch immer analog ausgelegt. „Hier bedarf es eines kompletten Austausches dieser Hausanlagen“, macht Conrad Vertriebs-Abteilungsleiter Wilhelm Lehner aufmerksam.

Analoge SAT-Abschaltung (Foto: Fotolia)

Satellit ASTRA sendet nur noch bis 30. April 2012 analog! (Foto: Fotolia)

Kopfstellen-Konfigurator bietet Unterstützung
Conrad hat online dafür den so genannten „Kopfstellen-Konfigurator“ eingerichtet, erreichbar unter www.business.conrad.at/analogabschaltung. Nach Eingabe einiger Eckdaten erhält man innerhalb eines Werktages ein entsprechendes Angebot für die neue Kopfstation. Ob man überhaupt noch analog schaut, ist in wenigen Schritten geklärt: Einfach z.B. „Das Erste“ (ehem. ARD) wählen und im Teletext auf die Seite 198 gehen. Findet man dort einen entsprechenden Hinweis, schaut man noch in analoger Qualität. Steht dort „Sie empfangen bereits digital“, besteht kein weiterer Handlungsbedarf.

4 technische Umstellungs-Varianten
Nutzern von Kopfstationen stehen für die Umstellung auf digital 4 Optionen zur Auswahl:
- Ausgabe in PAL: Ist die günstigste Lösung, jedoch ist die Anzahl der Sender stark eingeschränkt, Empfang in HDTV nicht möglich und wenig zukunftstauglich.
- Ausgabe in DVB-C: Die für die Zukunft sicherste Variante, da bereits immer mehr TVs mit DVB-C Empfängern ausgeliefert werden und diese Empfangstechnik neben DVB-T und DVB-S zum Standard wird.
- Ausgabe in DVB-T: Eine gute Alternative zu DVB-C Anlagen, jedoch keine HDTV-Einspeisung und teurer als DVB-C bzw. PAL.
- Ausgabe in IPTV: Die technisch interessanteste Variante, da z.B. klassisches Hotel-TV mit eigenem Inhalt ohne Mehraufwand einspielbar ist. Eigene TV-Geräte oder IPTV-Boxen werden benötigt.

Der Kopfstationen-Konfigurator und weiterführende Informationen rund um dieses aktuelle Thema sind unter www.business.conrad.at/analogabschaltung abrufbar.

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